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Bram Schot bleibt Audi-Chef: BMW lässt Markus Duesmann nicht frei

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Bram Schot bleibt Audi-Chef: BMW lässt Markus Duesmann nicht frei

BMW hat beschlossen, sein bisheriges Vorstandsmitglied Markus Duesmann nicht von seinen vertraglichen Verpflichtungen zu befreien, um der nächste Vorstandsvorsitzende der Audi AG zu werden. Bram Schot ist laut deutschen Medien nun eine dauerhafte Lösung. Schot war als CEO tätig, seit Ex-Audi-Chef Rupert Stadler wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung am Dieselskandal festgenommen und später freigelassen wurde.

Zwar ist der Wechsel vom stellvertretenden zum ständigen Chef noch nicht offiziell bestätigt worden, doch die Süddeutsche Zeitung verlässt sich in ihrem Bericht auf mehrere Unternehmensinsider und lässt kaum Spekulationen. Der 57-jährige Niederländer ist daher offiziell der Nachfolger von Stadler.

Bram Schot bleibt Audi-Chef: BMW lässt Markus Duesmann nicht frei

Bram Schot Temporärer Vorstandsvorsitzender der AUDI AG und Vorstand für Vertrieb und Marketing

Bereits im Juli hatte Absicht bekundet, den BMW-Einkaufsleiter Markus Duesmann für die Besetzung der vakanten Stelle an der Spitze der VW-Tochter zu beauftragen. Deutsche Automobilhersteller haben eine branchenübliche Sperrklausel, die ihn daran gehindert hätte, sofort für einen direkten Konkurrenten zu arbeiten.

Diese Klausel wurde offenbar von BMW aktiviert und durchgesetzt. Offensichtlich gingen die Wolfsburger davon aus, dass sie die Sperrfrist von Duesmann umgehen könnten, aber es wurden keine Abschlüsse getätigt.

Bram Schot bleibt Audi-Chef: BMW lässt Markus Duesmann nicht frei

Markus Duesmann

Offensichtlich besteht in München wenig Interesse an der Freilassung des Top-Managers, der nun bis 2020 für Mitbewerber gesperrt ist.

Aus Sicht der BMW Group sollte das Festhalten an der Sperrfrist ein wichtiges langfristiges Signal sowohl nach innen als auch nach außen sein.

Weil es zwei Kernaussagen gibt: Unser Board ist kein Selbstbedienungsladen für andere Automobilhersteller, wir behalten unser Top-Personal. Und die derzeitigen BMW-Manager werden natürlich auch die Tatsache zur Kenntnis nehmen, dass ein Jobwechsel Auswirkungen haben kann.

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